Eine sichere Behandlung durch erstklassige Medizin auf Augenhöhe – diesem Grundsatz hat sich die Frauenklinik des Uni-Klinikums Erlangen seit jeher verpflichtet. Demnach können sich ambulante sowie stationäre Patientinnen und Patienten darauf verlassen, dass sie vom gesamten Mitarbeiterteam der Frauenklinik bestmöglich versorgt werden. Das umfasst sowohl eine Therapie höchster medizinischer Qualitätsanforderungen als auch ein vertrauensvolles Arzt-Patienten-Verhältnis, im Rahmen dessen jeder Behandlungsschritt gemeinsam abgestimmt wird.

Um das zu erreichen, hat das Team der Frauenklinik innovative Qualitätsstandards etabliert, die bei Bedarf kontinuierlich verbessert werden. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter handelt nach diesen Maßgaben, die sich am aktuellen Stand der Wissenschaft und der Gesetzgebung orientieren, um für die Patientinnen und Patienten das beste Ergebnis zu erzielen. Sei es die Behandlung rund um die Geburt eines Kindes, eine Operation oder die Unterstützung, um nach einer Tumorerkrankung in den Alltag zurückzufinden – das Team der Frauenklinik begegnet seinen Patientinnen und Patienten professionell, engagiert und vor allem menschlich.

8543
Stationäre Patientinnen (2020)
32777
Ambulante Patientinnen (2020)
5715
Case-Mix (CM)
4695
Operationen (2020)
11624
Medikamentöse Tumortherapien (2020)
2680
Geburten (2020)
324
Mitarbeitende
6
Zertifizierte Zentren
4
OP-Säle
4
Kreißsäle
6
Stationen
19
Ambulanzen
61
Publikationen
26
Offene klinische/medikamentöse Studien

Von unabhängiger Seite geprüft

Diese selbst auferlegten, sehr hohen Anforderungen werden regelmäßig von unabhängiger Seite überprüft. So ist die Frauenklinik eine der wenigen Kliniken in Deutschland, die über das gesamte nationale und internationale Spektrum von Zertifizierungen und damit nachgewiesenen Qualitätseinheiten verfügt, die das Fach Frauenheilkunde und Geburtshilfe umfasst. Die Patientinnen und Patienten profitieren nachdrücklich von den etablierten Strukturen und der hohen Qualität der Versorgung. Auch wenn der Aufwand für alle Beteiligten hoch ist, sind Zertifizierungen ein wesentliches unterstützendes Instrument, um höchste Qualitätsansprüche für Patientinnen umzusetzen.

Von A wie Armband bis Z wie Zweitmeinung

Jede Patientin und jeder Patient, die/der in der Frauenklinik stationär aufgenommen wird, erhält ein Patientenidentifikationsarmband. Darauf zu finden ist der Vor- und Nachname, das Geburtsdatum, eine einmalig vergebene Nummer und ein Strichcode. Das Patientenidentifikationsarmband, das in Übereinstimmung mit dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. entstand, ist ein wesentliches Instrument, um die Patientensicherheit zu erhöhen. Es gewährleistet, dass Patientinnen und Patienten während ihres gesamten Aufenthaltes jederzeit sicher und eindeutig identifiziert werden können – auch dann, wenn sie selbst nicht ansprechbar sein sollten, z. B. während eines operativen Eingriffs. Auch neugeborene Kinder erhalten direkt nach der Geburt ein individuelles Armband.

Die Ärztinnen und Ärzte der Frauenklinik klären Sie im persönlichen Gespräch ausführlich über die gesamte geplante Behandlung auf und erläutern Ihnen jeden Schritt eines möglichen Eingriffs und einer Narkose. Sie erhalten von uns einen Aufklärungsbogen, in dem wir mit Ihnen gemeinsam nach Bedarf individuelle Besonderheiten ergänzen. Um später noch einmal alles nachlesen zu können, händigen wir Ihnen eine Kopie des Aufklärungsbogens aus.

Überall wo Menschen arbeiten, können Fehler passieren. Um aus Fehlern lernen zu können und – noch wichtiger – um mögliche Fehlerquellen aufzudecken, bevor etwas passiert, arbeiten wir mit dem Critical Incident Reporting System (CIRS). Das ist ein Berichterstattungssystem, über welches Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kritische Ereignisse oder Fehlerquellen anonym melden können. Dadurch können wir die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten nachdrücklich erhöhen.

Patienten, die nicht möchten, dass Anrufern oder Besuchern Auskunft über ihren Aufenthaltsort bzw. ihre Zimmernummer gegeben wird, können direkt bei der Aufnahme eine sogenannte "Pförtnersperre" vermerken lassen. Dadurch lässt sich bestimmen und kontrollieren, wer Informationen über seine Anwesenheit am Uni-Klinikum erhält und wer nicht.

Sämtliche personenbezogenen Daten unterliegen dem gesetzlichen Datenschutz. Dies gilt sowohl während des Aufenthalts als auch danach. Mehr Informationen zum Thema Datenschutz im Krankenhaus gibt es unter www.datenschutz-bayern.de.

Informationsblatt bei der Erhebung personenbezogener Daten

Weitere Informationen:

Jan Köster

Um Sie vor Krankheitserregern zu schützen, arbeiten wir nach höchsten Hygienestandards. Dazu gehört eine regelmäßige Händedesinfektion aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso wie steriles Arbeiten und eine penible Reinigung aller Flächen nach festen Zeitintervallen. Das gesamte Team der Frauenklinik wird in allen Hygienemaßnahmen umfangreich geschult.

Auch wenn sich unser Qualitätsmanagement bewährt hat, ist es nicht als starres Konstrukt zu betrachten, sondern als ein sich stetig weiterentwickelndes System. So können Patientinnen und Patienten jederzeit Lob und auch Kritik äußern. So werden wir gemeinsam immer besser. Ihre Zufriedenheit geben wir gern an das behandelnde Team weiter. Sollten Sie einmal unzufrieden sein, nehmen wir uns jederzeit Ihrer Beschwerde an und unterstützen Sie bei der Klärung des Anliegens. Selbstverständlich gehen wir dabei vertrauensvoll mit Ihren Angaben um.

Ihre Mitteilung wird bearbeitet von:

Stabsabteilung Qualitätsmanagement
Krankenhausstr. 12
91054 Erlangen

E-Mail: lobundkritik(at)uk-erlangen.de

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Im Aufnahmegespräch erkundigt sich Ihre behandelnde Ärztin bzw. Ihr behandelnder Arzt, welche Medikamente Sie einnehmen. Erhalten Sie von uns im Rahmen einer ambulanten oder stationären Behandlung Medikamente, gleichen wir diese im Vorfeld mit der ärztlichen Verordnung und Ihrem Namen ab, um Verwechselungen auszuschließen. So können wir sicherstellen, dass Sie in jedem Fall die für Sie vorgesehen Medikamente bekommen.

Die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten steht bei uns an oberster Stelle. Deshalb haben wir im Rahmen unseres Qualitätsmanagements verschiedene Maßnahmen initiiert, um Ihnen die größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Dazu zählen beispielsweise das Patientenarmband sowie umfassende Hygiene- und Notfallkonzepte. Ein entscheidender Punkt in diesem Zusammenhang ist außerdem, dass wir streng nach international geltenden Leitlinien und Standards arbeiten und Handlungsempfehlungen wissenschaftlicher Fachgesellschaften und Organisation konsequent befolgen.

Unser implementiertes Qualitätsmanagement wird regelmäßig von externen, unabhängigen Stellen überprüft. Unsere Frauenklinik ist eine der wenigen Kliniken in Deutschland, die über das gesamte nationale und internationale Spektrum von Zertifizierungen und damit nachgewiesenen Qualitätseinheiten verfügt, die das Fach Frauenheilkunde und Geburtshilfe umfasst.

Unser Anspruch ist es, Sie in jeden Behandlungsschritt einzubeziehen und über Details genauestens aufzuklären. Das beginnt schon bei der Wahl möglicher Therapieoptionen. Wir schlagen Ihnen unseren für Sie individuell erstellten Plan vor und Sie können eigenständig entscheiden, ob Sie mitgehen. Weil das nicht immer einfach ist, haben Sie jederzeit die Möglichkeit, einen zweiten Experten zu Ihrem speziellen Fall zu befragen. Das gilt vor allem im Hinblick auf geplante Operationen oder Behandlungen, die über einen längeren Zeitraum angesetzt sind. Befunde und andere medizinische Unterlagen können dabei mit Ihrer Zustimmung einem zweiten Arzt zur Verfügung gestellt werden.