Dieses umgebaute Privathaus in der Nürnberger Straße war Erlangens erste Entbindungsklinik.
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Zimmer mit Aussicht für die "Schmerzenstöchter"
Vor 175 Jahren begann in Erlangen die klinische Geburtshilfe
(Überblick)
Zimmer mit Aussicht für die "Schmerzenstöchter" - diesen Eindruck wollte der Erlanger Arzt Anton Bayer (1791-1832) im Jahr 1828 vermitteln, als er in seiner "Ersten Nachricht von der Entbindungsanstalt der Königlichen Universität Erlangen" den Blick aus dem eben eröffneten ersten Gebärhaus Mittelfrankens mit blumigen Worten pries. Genauso enthusiastisch äußerte er sich über die Schönheit und Zweckmäßigkeit der Inneneinrichtung seines Institutes, das in einem umgebauten Wohnhaus am Stadtrand untergebracht war.
Bayer, damals schon seit zwei Jahren außerordentlicher Professor für Geburtshilfe, tat dies aber sicherlich nicht nur, weil er das Ergebnis seiner langen Bemühungen um die Errichtung der Gebäranstalt ins rechte Licht rücken wollte. Er musste sich vielmehr darum bemühen, die klinische Geburtshilfe möglichst attraktiv darzustellen. Nur so konnte er darauf hoffen, dass davon auch Gebrauch gemacht werden würde.
Zufluchtsort für"gefallene Mädchen"
Bis ins 20. Jahrhundert hinein galten Entbindungsanstalten nämlich vor allem als Zuflucht für "gefallene Mädchen" der Unterschicht mit ungewollten Schwangerschaften. Besser situierte Frauen zogen die Hausgeburt vor. Aber auch bei denen, die darauf angewiesen waren, genossen die Gebärhäuser nicht den besten Ruf. Sie waren vielmehr als Orte verschrieen, wo "so viele Doctoren über einem gehen", die "garstig mit den Weibsleuten umgingen". So formulierte dies jedenfalls 1837 eine ledige Kindsmagd im Zusammenhang mit dem Marburger Geburtshaus.
Bayer forderte seine Studenten allerdings ausdrücklich dazu auf, "ein anständiges und ernstes, nicht hartes und barsches, sondern menschenfreundliches, teilnehmendes und ruhiges, das Zartgefühl möglichst schonendes Betragen" an den Tag zu legen. Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen bezeichnete er die Sorge um die werdenden Mütter als oberstes Ziel der klinischen Geburtshilfe. Erst in zweiter Linie sprach er davon, dass das Gebärhaus der "Bildung geschickter und ihres Namens würdiger Geburtshelfer" und der "wissenschaftlichen Vervollkommnung der Entbindungskunst" dienen solle.
Zu Beginn nur 12 Betten
Das Erlanger Gebärhaus von 1828 verfügte über 12 Betten, von denen nur drei für zahlende Schwangere vorgesehen waren. Die übrigen neun dienten mittellosen Frauen, die als sogenannte Hausschwangere unentgeltlich verpflegt und entbunden wurden. Im Gegenzug mussten sie sich für leichtere Arbeiten und den Studentenunterricht zur Verfügung stellen. Hausschwangere gab es in der Erlanger Frauenklinik bis in die sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Diese Einrichtung überlebte sich erst, als die gesetzlichen Krankenkassen begannen, klinische Entbindungskosten als Regelleistung zu übernehmen.
Trotz der Bemühungen Bayers und seiner Nachfolger machte die Bevölkerung aus den genannten Gründen von der Möglichkeit zur Klinikgeburt zunächst nur sehr zögernd Gebrauch. Bis in die siebziger Jahre des 19. Jahrhunderts wurden in Erlangen nie mehr als 100 Frauen pro Jahr stationär entbunden. Erst mit der Gründung einer Hebammenschule 1874 kam es zu einem stetigen Aufwärtstrend: Anfang des 20. Jahrhunderts war die Zahl der jährlichen Geburten bereits auf 400 gestiegen, in den vierziger Jahren übertraf sie erstmals die Anzahl der in der Stadt Erlangen gemeldeten Entbindungen. Mitte der fünfziger Jahre wurde die Marke von 1000 Geburten überschritten. Heute gehört die Frauenklinik mit rund 1500 Entbindungen jährlich zu den großen akademischen Geburtskliniken Deutschlands.
Um 1870: Entwicklung zur Frauenklinik
Die Entwicklung vom Gebärhaus zur Frauenklinik im heutigen Sinne begann, als 1868 Carl Schroeder (1838-1887) nach Erlangen berufen wurde. Damals war die Klinik bereits seit mehr als 15 Jahren wesentlich zentraler auf dem Gelände der heutigen Pathologie untergebracht. Schroeder, der zu den bedeutendsten deutschen Frauenärzten des 19. Jahrhunderts zählt, richtete in dem sogenannten "Rosshirt'schen Bau" an der Krankenhausstraße die erste Station für gynäkologische Patientinnen ein. Seinen Bemühungen war es auch zu verdanken, dass Erlangen die Hebammenschule erhielt, in der heute in dreijährigen Kursen jeweils 60 Schülerinnen ausgebildet werden. Bevor Schroeder 1876 einem Ruf nach Berlin folgte, projektierte er einen weiteren Klinikneubau, der an der Universitätsstraße errichtet werden sollte und den ersten Bauabschnitt der Klinik in ihrer heutigen Form darstellte.
Karl Schröder (1837-1887) institutionalisierte die Frauenheilkunde in Erlangen.
Die Realisierung dieses Neubaus blieb dem Nachfolger Schroeders, Paul Zweifel (1848-1927), vorbehalten. Als Zweifel seine Tätigkeit in Erlangen aufnahm, hatte er sich neben klinischer Tätigkeit in der Geburtshilfe bereits im Straßburger Institut des berühmten Physiologen Felix Hoppe-Seyler mit bahnbrechenden Arbeiten zum fetalen Stoffwechsel einen Namen gemacht. In Erlangen begann er, sich mit der aufstrebenden gynäkologischen Chirurgie auseinander zu setzen. Dabei musste er - wie die meisten seiner Fachgenossen - weitgehend autodidaktisch vorgehen. Zweifels Bemühungen waren aber letztlich so erfolgreich, dass er 1887 zum Nachfolger von Carl Credé in Leipzig berufen wurde und die dortige Klinik zu einem anerkannten Zentrum der operativen Gynäkologie ausbauen konnte.
Behandlung der Eileiterschwangerschaft
Zweifels Nachfolger Richard Frommel (1854-1912) verdankt die Frauenheilkunde einen entscheidenden Impuls zum Umdenken bei der Therapie der lebensgefährlichen Eileiterschwangerschaft. Im Gegensatz zur damals geltenden Lehrmeinung, die abwartendes Verhalten empfahl, setzte sich Frommel für die sofortige operative Behandlung ein. Sein Name ist außerdem noch heute im "Chiari-Frommel-Syndrom" gegenwärtig. 1887 begründete er "Frommels Jahresberichte für die Geburtshilfe und Gynäkologie", die erste Referate-Sammlung über alle wichtigen Veröffentlichungen des Fachgebietes. Unter Frommels Ägide wurde ferner mit dem Bau des Klinik-Westflügels begonnen, der 1902 von Adolf Gessner (1864-1903) eingeweiht werden konnte.
Das erste Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts stellte für die Frauenklinik den unruhigsten Zeitabschnitt in ihrer Geschichte dar. Bis 1910 erlebte sie einen fünfmaligen Wechsel im Ordinariat. Vom April bis zum Juli 1904 musste das Direktorat sogar von dem Chirurgen Ernst Graser (1860-1929) kommissarisch mitverwaltet werden. Am längsten hatte Karl Menge (1864-1945) den Lehrstuhl inne (1904-1908). Menge initiierte auch den großen Erweiterungsbau der Klinik im Norden des Geländes. Der dadurch entstehende Klinikgrundriss blieb für ein Jahrhundert im wesentlichen unverändert. Erst der Erweiterungsbau für die Geburtshilfe, der 2002 an der Östlichen Stadtmauerstraße begonnen wurde und Mitte 2005 bezogen werden soll, setzt auch in dieser Beziehung einen neuen Akzent.
Mit Röntgenstrahlen gegen den Krebs
Im 1. Weltkrieg und im Jahrzehnt danach entwickelte sich die Frauenklinik zu einem international renommierten Zentrum für die Strahlentherapie. Die näheren Umstände dieser Entwicklung sind mit den Namen der Direktoren Ludwig Seitz (1872-1961) und Hermann Wintz (1887-1945) verknüpft. Seitz leitete die Klinik von 1910 bis 1921. Wintz, den Seitz 1913 als Assistenten eingestellt hatte, wurde zum Nachfolger bestimmt und war damals mit nur 33 Jahren der jüngste Lehrstuhlinhaber seines Faches in Deutschland. Er setzte die mit Seitz begonnene Arbeit bis 1945 fort. Dabei entwickelte sich Wintz nicht nur als Wissenschaftler und Klinikchef, sondern auch als Rektor der Universität (1938-1944) und einflussreicher Bürger zu einer für Erlangen prägenden Persönlichkeit.
Privatlabor des Erlanger Gynäkologen und Radiologen Hermann Wintz.
Obwohl der Aufstieg der Klinik zu einem strahlentherapeutischen Forschungs- und Behandlungszentrum in die Amtszeit von Seitz fällt, spielte Wintz dabei sicherlich die entscheidende Rolle. Dem vielseitig begabten, erfinderischen und auch technisch versierten Arzt gelang es, ein ungewöhnlich erfolgreiches Joint-venture mit der Erlanger Firma "Reiniger, Gebbert & Schall" (RGS) zu etablieren. Das Unternehmen, das später in der Siemens AG aufging, zählte damals bereits zu den weltweit führenden Herstellern von Röntgenapparaten. Aus der Firma flossen über viele Jahre erhebliche Forschungsgelder in die Frauenklinik.
Erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Industrie
Zusammen mit RGS-Technikern erarbeitete Wintz zahlreiche Verbesserungen für die damals üblichen Röntgen-Bestrahlungseinrichtungen. Gleichzeitig entwickelte er zusammen mit Seitz eine von vielen Experten als revolutionär empfundene Methode der Röntgentherapie für gynäkologische Krebserkrankungen. Ihre konsequenteste Ausprägung fand diese Behandlungsform im sogenannten "Röntgen-Wertheim", bei dem in Analogie zu der 1898 von dem Wiener Gynäkologen Ernst Wertheim (1864-1920) für die Behandlung von Uteruskarzinomen (Gebärmutterkrebsen) entwickelten radikalen Gebärmutteroperation nicht nur der Tumor, sondern auch die potentiell miterkrankten Begleitgewebe in die Therapie einbezogen wurden.
Die Frauenklinik zwischen den Weltkriegen.
Die wissenschaftlichen Verdienste von Wintz sind unbestritten. Selbst ihm gegenüber kritisch eingestellte Zeitgenossen haben ihn als guten Arzt und großzügigen Mäzen beschrieben. Er war stets bereit, mittellose Patientinnen kostenlos zu behandeln und ihm wichtige Projekte aus eigener Kasse zu unterstützen. Hinsichtlich seiner Tätigkeit als Rektor der Universität im "Dritten Reich" wurde Wintz in einer neueren historischen Untersuchung als "nicht NS-konforme Persönlichkeit" eingestuft, die diplomatisch versucht habe, die Interessen der Hochschule zu vertreten.
Zwangssterilisationen und Abtreibungen
Dennoch hat Wintz zumindest geduldet, dass die Frauenklinik für die verbrecherische Rassenpolitik der Nationalsozialisten instrumentalisiert wurde. Nach 1933 führten Ärzte hier wie in vielen anderen deutschen Frauenkliniken Zwangssterilisationen in großem Umfang durch. In den letzten Kriegsjahren nahm man außerdem an Ostarbeiterinnen Abtreibungen vor, die für einige der Frauen tödlich endeten.
Zusammen mit anderen Ärzten der Klinik wurde Wintz nach Kriegsende aus dem Hochschuldienst entlassen. Er starb 1947 im Alter von erst 59 Jahren. Ein Ermittlungsverfahren gegen seinen Oberarzt Rudolf Dyroff (1883-1966), der an den Sterilisationen und Abtreibungen beteiligt war, wurde 1948 eingestellt. Zur Begründung hieß es, er habe wie die anderen beteiligten Ärzte bei den Eingriffen auf eine "gesetzmäßig in Ordnung gehende Anweisung" vertraut.
Die Vorgänge um die Zwangsabtreibungen führten 1950 im Zusammenhang mit der Neubesetzung des Direktorates der Frauenklinik zu einer lebhaften öffentlichen Diskussion, die nicht nur in den Massenmedien, sondern auch im Bayerischen Landtag ausgetragen wurde. Im Mittepunkt stand die Bewerbung Dyroffs um das Amt des Klinikdirektors, die vom damaligen Kultusminister Alois Hundhammer unterstützt und schließlich auch durchgesetzt wurde. Dyroff leitete die Klinik bis 1962. Bei der Krebsbehandlung lag der Schwerpunkt weiterhin vor allem in der Strahlentherapie.
Neben anderen Aspekten der Klinikgeschichte wurden die Zwangssterilisationen sowie die Abtreibungen bei Ostarbeiterinnen anlässlich des 175-jährigen Klinikjubiläums im Jahr 2003 nochmals intensiv medizinhistorisch untersucht. An den entsprechenden Arbeiten waren neben einem Team der Frauenklinik Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin sowie des Stadtmuseums Erlangen beteiligt. Es entstanden eine große Sonderausstellung (Online-Version: www.175JahreFrauenklinik.de ), ein Ausstellungsbegleitband, eine Monographie sowie mehrere Dissertationen (siehe Literaturverzeichnis).
Das erste deutsche Retortenbaby
Unter Dyroffs Nachfolger Karl Günther Ober (1915-1999) kam es zu einer grundlegenden Neuorientierung der Klinik. Nun wurden bösartige Erkrankungen nach fast fünfzig Jahren überwiegend radiologischer Therapie in erster Linie wieder operativ behandelt. Der neue Klinikchef, als ungewöhnlich begabter Chirurg bekannt, war auch als Pathologe ausgebildet. Er hatte sich schon vor seiner Erlanger Zeit intensiv mit der feingeweblichen Untersuchung von gynäkologischen Tumoren beschäftigt. Ziel dieser Arbeiten, die er in Erlangen mit seinen neuen Mitarbeitern fortsetzte, war eine an das Tumorstadium angepasste Therapie: So sollten Überbehandlungen mit ihren negativen Folgen für die Lebensqualität der Patientinnen vermieden werden. Im Rückblick erscheinen dabei vor allem die Untersuchungen zum Gebärmutterhalskrebs richtungweisend.
Das zumindest für die Öffentlichkeit und die Massenmedien spektakulärste Ereignis der Ära Ober fiel an das Ende seiner Amtszeit: die Geburt des ersten deutschen "Retortenbabys", das am 16. April 1982 per Kaiserschnitt entbunden wurde. Der 4150 Gramm schwere, gesunde Knabe war ebenfalls das Ergebnis intensiver Forschungsarbeiten. Sie hatten auf Anregung des Klinikchefs bereits in den sechziger Jahren begonnen - rund ein Jahrzehnt vor der Geburt des weltweit ersten, durch in vitro-Fertilisation (IVF) gezeugten Kindes, das 1978 in England zur Welt kam.
Die erste erfolgreiche IVF-Therapie in Deutschland löste auch ein gewaltiges Medienspektakel aus.
Ausbau der Pränataldiagnostik
Norbert Lang (geb. 1936), der 1984 die Nachfolge von Ober antrat, setzte mit seinen Mitarbeitern die auf exakten feingeweblichen Untersuchungen basierende Form der stadienadaptierten Behandlung bösartiger Erkrankungen fort. Dies führte vor allem dazu, dass der Anteil brusterhaltender Operationen rasch zunahm. Eine wichtige Rolle spielte dabei der Ausbau der Diagnostik mit bildgebenden Verfahren wie der Mammographie. Darüber hinaus trug Lang der rasanten Entwicklung Rechnung, die das Fachgebiet besonders im Bereich der Geburtshilfe und Pränataldiagnostik sowie der Endokrinologie und Reproduktionsmedizin erlebte. Hier wurden große Arbeitsgruppen etabliert, die ihre Spezialgebiete in Forschung und Klinik erfolgreich vertreten konnten. Dabei kam auch der immer engeren Zusammenarbeit mit benachbarten Fachgebieten wachsende Bedeutung zu.
Mit dem Wechsel in das neue Jahrtausend sieht sich die Klinik Herausforderungen gegenüber, die über rein fachliche Probleme weit hinausreichen. Beispielhaft sei hier nur auf Reform des Gesundheitswesens hingewiesen, die in vielen Bereichen einen radikalen Strukturwandel erforderlich macht. Diesen Herausforderungen muss sich der Nachfolger von Lang, Matthias W. Beckmann (geb.1960) stellen, der die Klinik seit April 2001 leitet. Ein neuer Forschungsschwerpunkt ist die molekulare Medizin in der Frauenheilkunde.
Die Direktoren der Erlanger Frauenklinik
(kommissarische Leiter sind hier nicht brücksichtigt;
bei den dunklen Namen kann man auf Kurzbiographien klicken)
Anton Bayer |
1828-1832 |
1833-1868 |
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1868-1876 |
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1876-1887 |
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1887-1901 |
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Adolf Gessner |
1901-1903 |
Johann Veit |
1903-1904 |
Carl Menge |
1904-1908 |
Philipp Jung |
1908-1910 |
1910-1921 |
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1921-1945 |
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1950-1962 |
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1962-1983 |
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Norbert Lang |
1984-2001 |
Matthias W. Beckmann |
seit 2001 |
Weitere Literatur
Fritsch, Elisabeth: Ort für „gefallene Unglückliche“. Die Anfänge der Erlanger Entbindungsanstalt (1828-1854). In: Ley, Astrid und Ruisinger, Marion Maria (Hrsg.): Von Gebärhaus und Retortenbaby. 175 Jahre Frauenklinik Erlangen. Begleitband zur Ausstellung im Stadtmuseum Erlangen. Nürnberg 2003, S. 48-62.
Frobenius W: Das Chiari-Frommel Syndrom. Ein Beitrag zur Geschichte der Endokrinologie mit einer biographischen Skizze über Richard Frommel, der von 1887 bis 1901 die Erlanger Universitäts-Frauenklinik geleitet hat. Schmidt, Neustadt/Aisch, 1992.
Frobenius, W: Zimmer mit Aussicht für die „Schmerzenstöchter“: 1828 begann die klinische Geburtshilfe in Erlangen. Gynäkol Geburtsh Rdsch 36 (1996) 163-168.
Frobenius, W: Bei Peritonitis nach Sektio Champagner löffelweise. Aus der Geschichte der Geburtshilfe in Erlangen - Daten von rund 60 000 Entbindungen in 100 Jahren. Gynäkol Geburtsh Rdsch 36 (1996) 212-220.
Frobenius, W: Beim Schein einer Petroleumlampe konnte die Operation beginnen. Richard Frommel (1854-1912): Pionier bei der Behandlung der Extrauteringravidität. Geburtsh Frauenheilk 52 (1992) 712-716.
Frobenius, W: Karl Günther Ober. Zur Bilanz eines Lebens für die klinische Hochschulmedizin. Sitzungsberichte der Physikalisch-Medizinischen Sozietät zu Erlangen. Neue Folge 6 (1999) 44-74.
Frobenius, W: Biografische Artikel zu Bayer, Philipp Anton (1791-1832); Frommel, Richard (1854-1912); Ober, Karl Günther (1915-1999); Rosshirt, Eugen (1795-1872); Schröder, Karl Ludwig Ernst Friedrich (1838-1887); Wintz, Hermann (1887-1947); Zweifel, Paul (1848-1927); Sachartikel zu Entbindungsanstalt; Hebammenschule. In: Friedrich, Christoph u. a. (Hrsg): Erlanger Stadtlexikon, Verlag W. Tümmels, Nürnberg 2002.
Frobenius, Wolfgang: Röntgenstrahlen statt Skalpell. Die Erlanger Frauenklinik und die Geschichte der Radiologie von 1914-1945. Erlanger Forschungen, Reihe B, Bd. 26. Erlangen, 2003.
Frobenius, Wolfgang: Stichwort „Röntgen-Wertheim“. Gynäkologische Strahlentherapie in Erlangen (1914-1945). In: Astrid Ley, Marion Maria Ruisinger (Hrsg.): Von Gebärhaus und Retortenbaby. 175 Jahre Frauenklinik Erlangen. Erlangen 2003, 92-109.
Frobenius, Wolfgang und Beckmann, Matthias W.: „Eine wahrhaft barbarische Therapie...“ Ein Blick auf die Frauenheilkunde im 19. und 20. Jahrhundert am Beispiel Erlangen. Frauenarzt 45 (2004) 824-830.
Frobenius, Wolfgang: Abtreibungen bei Ostarbeiterinnen 1943-1945 in Erlangen. Hochschulmediziner als Helfershelfer des NS-Regimes. In: Frewer, Andreas und Siedbürger, Günther (Hrsg.): Zwangsarbeit und Medizin im Nationalsozialismus. Campus, Frankfurt/Main 2004, S. 283-397.
Krüger, Dorothea: Zwangssterilisation. Zur Rolle der Frauenklinik Erlangen im „Dritten Reich“. In: Ley, Astrid und Ruisinger, Marion Maria (Hrsg.): Von Gebärhaus und Retortenbaby. 175 Jahre Frauenklinik Erlangen. Begleitband zur Ausstellung im Stadtmuseum Erlangen. Nürnberg 2003, S. 48-62.
Stahnisch, Frank: Zwischen Laboratorium und OP. Paul Zweifel (1848-1927) und die chirurgische Gynäkologie. In: Ley, Astrid und Ruisinger, Marion Maria (Hrsg.): Von Gebärhaus und Retortenbaby. 175 Jahre Frauenklinik Erlangen. Begleitband zur Ausstellung im Stadtmuseum Erlangen. Nürnberg 2003, S. 48-62.

