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Klinikmanagement und Qualitätsmanagement

Die Leitung der Frauenklinik und deren zertifizierter Zentren stützen sich für die Planung, Strukturierung und insbesondere als Grundlage für die Nationale und Internationale Akkreditierung beziehungsweise Zertifizierung auf die beiden zentralen Organisationseinheiten Klinikmanagement und Qualitätsmanagement.

Das Klinikmanagement hat unter anderen Aufgaben wie zum Beispiel Überprüfung der klinischen Dokumentation und Akten, Aktenverwaltung und -archivierung, Diagnosen- und Prozedurenkodierung, der Steuerungen der Überprüfung der Leistungszahlen oder der Erstellung des Kosten-Erlös-Budgets. Zusätzlich werden Dienst- und Urlaubsplanung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und weiterer Personalangelegenheiten zentral koordiniert.

Angesichts ständiger Erneuerungen der gesetzlichen Vorgaben bezüglich der Kodierung der festgestellten Diagnosen und der durchgeführten Prozeduren liegt einer der Schwerpunkte in der Überprüfung der Kodierqualität. Dabei werden alle Fälle einer Prüfroutine unterzogen, um fehlende Kodierungen zu ergänzen und falsche Kodierungen zu korrigieren. Zusätzlich muss der adäquate Kenntnisstand aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Frauenklinik und den dazugehörigen Zentren durch Schulungen sichergestellt werden.

Organisatorische Maßnahmen wie Weiterentwicklung der Kodierung, Erweiterung der ambulanten Operationsorganisation, Dokumentation von IGeLeistungen werden kontinuierlich überarbeitet und umgesetzt.

 

Die Beantwortung von Fragen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen sowie die entsprechenden Vor- und Nachbereitung der Vorort-Überprüfung der MDK-Fälle sind darüber hinaus Hauptaufgabe des Klinikmanagements.

Dieses wird durch eine enge Kooperation zwischen Ärztinnen und Ärzten, speziell geschultem Personal und der Klinikverwaltung gewährleistet.

Das Qualitätsmanagement arbeitet in enger Abstimmung mit dem Klinikmanagement. Den stetig wachsenden Anforderungen an Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität und insbesondere auch Produktqualität eines modernen Krankenhauses kann auf diese Weise Rechnung getragen werden.

Das QM-Team verfolgt die Qualitätssicherung und -optimierung der Frauenklinik als Ganzes und der dazugehörigen Zentren wie das Universitäts-Brustzentrum Franken (UBF), das Universitäts-Genitalkrebszentrum Franken (UGF), das Universitäts-Endometriosezentrum Franken (UEF), das Universitäts-Perinatalzentrum Franken (UPF), das Universitäts-Fortpflanzungszentrum Franken (UFF) und das Gynäkologische Universitäts-Krebszentrum Franken (GKF).

Im Rahmen dessen werden die Vorbereitungen zu den jeweiligen Zertifizierungen der Frauenklinik und ihrer Zentren geplant und umgesetzt. Zudem werden auch die Zertifizierungsanforderungen durch das Qualitätsmanagement regelmäßig überwacht. Die jährlichen Re-Audits werden durch das Qualitätsmanagement vorbereitet und begleitet.

Von zentraler Bedeutung ist hier, dass sowohl das Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 durch den TÜV wie aber auch die Fachzertifizierungen durch die verschiedenen Fachgesellschaften dargestellt, kontinuierlich begleitet und überprüft wird.


Das Team des Qualitätsmanagements verfolgt insbesondere das Ziel einer ausgeprägten Kundenorientierung durch die kontinuierliche Optimierung der Organisations- und Behandlungsabläufe. Die darin implementierten Verfahren wie die konstante Patientinnenzufriedenheitserhebung, die Befragungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, die Erhebungen der Wartezeiten aller Ambulanzen, das Risikomanagement, das Fehlermanagement, ein aktives und passives Beschwerdemanagement, die regelmäßigen Audits aller internen Bereiche als auch aller Kooperationspartner und die stetige Überprüfung und Verbesserung aller Prozesse gewährleisten das Erreichen dieses Zieles.

Eine zentrale Aufgabe des Qualitätsmanagements ist die Umsetzung der Qualitätspolitik und Qualitätsziele der Frauenklinik und ihrer Zentren. Zu diesen gehören:


Patientinnenorientierung
Die wahrnehmbaren Faktoren für die Patientinnen sind neben der Qualität der Behandlung auch so genannte Faktoren der „Touch-Quality“. Darunter versteht das Qualitätsmanagement, die Einbeziehung der Patientin und deren Angehörige in die Entscheidungsfindung, Serviceleistungen und die Integration der Wünsche und Bedürfnisse der Patientinnen nicht nur in die aktuelle Behandlung, sondern auch in die Neugestaltung bereits definierter Abläufe. Um die Wünsche und die Kritik der Patientinnen zu ermitteln, wird die Zufriedenheit konstant gemessen und halbjährlich ausgewertet.
Die Vorschläge der Patientinnen werden in den Sitzungen des QM-Teams vorgestellt, diskutiert und in die Gestaltung von Prozessen integriert. Die Patientin wird als beste Unternehmensberaterin gesehen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Nur zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können auch das Potential ihrer Möglichkeiten ausschöpfen. Daraus ergibt sich die Forderung, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Frauenklinik in die Verantwortung der Organisation und Behandlung mit einbezogen werden, und ferner durch die Teilnahme am Qualitätsmanagement die Möglichkeit gegeben wird, aktiv an der Gestaltung der Prozesse teilzunehmen. Die regelmäßig durchgeführten MitarbeiterInnenbefragungen liefern zusätzlich Anhaltspunkte für mögliche Verbesserungen.

Integration
Die Integration von Patientinnen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Studentinnen und Studenten, Auszubildende der unterschiedlichen Heilberufe als auch anderer Kunden, wie niedergelassene Ärztinnen und Ärzte und Lieferanten, ist ein wesentliches Ziel des Qualitätsmanagements. Durch ständige Kommunikation wird ein Informationstransfer geschaffen, der es allen Beteiligten ermöglicht, ihr Handeln zu überprüfen und gegebenenfalls neu zu definieren.

Innovation
Um den Patientinnen der Frauenklinik und ihrer Zentren eine zeitgemäße Behandlung zu garantieren und dem wachsenden Konkurrenzdruck gewachsen zu sein, müssen Behandlungen und Prozesse stetig überarbeitet und verbessert werden. Innovation bedeutet die Neugestaltung und stetige Optimierung der Abläufe. Dieses ist eine zentrale Aufgabe des Qualitätsmanagements.

Unternehmenswert
Die zuvor genannten Punkte führen zusammen zu einem adäquaten Unternehmenswert. Dies bedeutet nicht nur die finanzielle Situation der Klinik, sondern auch Ansehen und Respekt des Handelns und des Umgangs zwischen allen Beteiligten und Kontaktierenden der Frauenklinik. Der Wert des Unternehmens zeigt sich nicht nur in möglichen positiven wirtschaftlichen Aspekten, sondern auch im Ansehen und der Bedeutung der Frauenklinik und ihrer Zentren für die Gesellschaft.

Gerade vor dem Hintergrund der immer wechselnden Anforderungen von Seiten der interner und externer Kunden und der stetigen Änderungen in der für Gesundheitseinrichtungen relevanten Gesetzeslage, wird das Handeln und dessen Bedeutung täglich neu überdacht und die Zukunft neu gestaltet.

Um ein effizientes Arbeiten mit zeitnaher Umsetzung von Projekten zu gewährleisten, hat jeder Bereich der Frauenklinik bzw. ihrer Zentren eine Vertreterin bzw. einen Vertreter im QM-Team.

Für Fragen, Anmerkungen, Wünsche und Vorschläge stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Qualitätsbericht 2010
Qualitätsbericht 2010 (141KB)

Kontaktdaten Qualitätsmanagement:

OA PD Dr. Michael Patrick Lux
Qualitätsmanagement-Beauftragter

Dr. med. Thomas Hildebrandt
Qualitätsmanagement-Beauftragter

Telefon 09131-8533553
Fax 09131-8533938


Kontaktdaten Klinikmanagment:

LOA PD Dr. Stefan Renner
LOA Dr. Falk Thiel
OÄ PD Dr. Mayada Bani
OA Dr. Tamme Goecke
OA Prof. Dr. Andreas Müller

Dipl. Kauffrau (Universität) Stefanie Wagner
Tel. 09131 8533489
Fax 09131 8533951

letzte Aktualisierung am 27.07.2011